Samsung NC10 Triple-Boot Windows XP, Ubuntu 8.10 und Windows 7

Nachdem sich der Ansturm auf die Download Server gelegt hat wollen auch wir einen Blick auf den aktuellen Build 7000 von Windows 7 werfen. Als Hardware Untersatz nutzen wir hierzu den N3tb00|< Samsung NC10. Dessen, mittlerweile auf 500GB aufgerüstete, Festplatte ist wie folgt Partitioniert:

  • 7GB Recovery Partition (Primär)
  • 28GB Windows XM Home Edition (Primär)
  • 28GB Windows 7 Build 7000 (Primär)
  • 28GB Ubuntu 8.10
  • 370GB Daten
  • 2Gb Linux Swap 

Die Betriebssysteme wurden in der Reihenfolge Windows XP, Ubuntu 8.10 und Windows 7 installiert. Als Bootmanager kommt GRUB zum Einsatz, welcher im MBR installiert wurde. Nach der Windows 7 Installation wurde GRUB mittels der Super Grub Disk wiederhergestellt.

Die Installation von Windows 7 verlief unspektakulär und ergab eigentlich keine Probleme. Lediglich die Netzwerkkarte wurde nicht korrekt eingebunden. Abhilfe brachte ein Hinweis in folgendem Blogeintrag.

Mit einem „nackten“ Windows 7 fängt natürlich Niemand wirklich etwas an. Also installieren wir einmal fleissig „die üblichen Verdächtigen“ und sammeln unsere ersten Erfahrungen in Bezug auf „Kompatibilität“.

Das erste Programm welches auf einem N3tb00|< benötigt wird ist, in Ermangelung eines DVD Laufwerks, ein ISO Image Mounter. Eine Google Recherche lies unsere Wahl auf MagicDisc fallen. Leider lief diese Software nicht zufriedenstellend. So war es uns nicht möglich erfolgreich ein ISO File zu mounten und zusätzlich bekamen wir Probleme beim Herunterfahren von Windows 7. MagicDisc wurde als deinstalliert und mit PowerISO ersetzt.

Als nächstes wurde Office 2007, Visio 2007 und Project 2007 installiert. Beide Installationen liefen völlig Problemlos. Sowohl Word, Excel als auch Powerpoint starten zügig und lassen sich, bisher, ohne Probleme nutzen. Bei Visio 2007 und Project 2007 fällt lediglich die fehlende Ribbon Oberfläche auf.

Weitere Programme welche sich ohne Probleme installieren und bisher auch nutzen lassen sind

Programme welche unter Windows 7 Build 7000 zu Problemen führten sind:

  • MagicDisc lies uns kein ISO Image mounten und führte zu Problemen beim Herunterfahren von Windows 7
  • DExposE2 konnte nicht erfolgreich gestartet werden und führte zu einem „tanzenden“ Mauszeiger
  • Skype 3.8 hier meldet Windows Kompatibilitätsprobleme und verweist auf den Download von Skype 4 Beta 3. Diese konnte ohne Probleme installiert und genutzt werden. Selbst die eingebaute Webcam des N3tb00|< funktionierte auf Anhieb.

Insgesamt hinterläßt Windows 7 einen ganz guten Eindruck, wenn auch der große Unterschied zu Windows Vista nicht wirklich klar herrauskommt. Das die User Access Cotrol Belästigung weniger oder die Dialoge Zielführender geworden sind, kann auf Anhieb erstmal nicht nachvollzogen werden.

Nachtrag: Bisher hatten wir zweimal einen kompletten „Freeze“ von Windows 7 zu verbuchen. Immer drandenken, rechts untern steht „For testing purposes only.“ ;-)

Zivilcourage einmal anders

Heute will ich einmal auf den pro-linux Artikel „Südafrika legt Einspruch gegen OOXML-Standardisierung ein“ aufmerksam machen.

Es mag/sollte Jeder seine eigene Meinung zum Thema Lobbyismus bzw. Einflussnahme haben. Aus diesem Grund empfiehlt sich einmal die Hintergründe zu dieser Standardisierungs-Entscheidung zu recherchieren.

Um Einseitigkeit zu vermeiden sei auch auf eine These aus den Kommentaren zum Artikel verwiesen in dem geschrieben wurde „Südafrika -> Shuttleworth -> Canonical Ltd“. ;-)

Sicherlich hätte es Vorteile ein einheitliches Format zu haben und noch mehr Vorteile hätte es, wenn nicht nur das Format an sich sondern auch der Prozess seiner Weiterentwicklung offen und frei zugänglich für Alle wäre.

In diesem Sinne vergebe ich 12 Punkte an Südafrika!

Windows Vista User Access Control abschalten

Ich bin gerade bei 4sysops über den Artikel zu TweakUAC gestolpert.

I just stumbled across TweakUAC, a nifty free tool that allows you to turn off UAC faster than with Vista’s onboard method. What is so useful about this utility is that you can also disable and enable UAC Prompts with it.

TweakUAC ScreenshotIch will garnicht darüber richten ob die UAC etwas Positives oder eher Lästiges ist. Fakt ist das es seit Vista wenigstens die Möglichkeit gibt. Ob diese nun anwendbar ist oder nicht hängt vom Kontext des Einsatzes (Privatuser, Geschäftsuser, IT-Laie, Administrator, …) ab und ist im Einzelfall zu bewerten. Davon abgesehen kennen wir ähnliche Mechanismen auch in anderen Betriebssystemen wie z.B. Ubuntu oder OS X.

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Microsoft Office 2007 für Privatleute …

wird laut heise newsticker auf bis zu 3 PC Systemen nutzbar sein und 149 U$ kosten. Deutsche Preise stehen aktuell noch nicht fest.

Damit wird Microsoft Office auch für Privatanwender lukrativer. Ob dieser Richtungswechsel eine Reaktion auf Entwicklungen wir OpenOffice ist oder ob Microsoft erkannt hat das die Kaufschwelle bei Privatanwendern deutlich tiefer liegt als die bisherigen Lizenzkosten bleibt unklar.

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Microsoft versucht Momentum im IBM Messaging Markt zu nutzen

Wie searchdomino berichtet wird Microsoft passend zur Lotusphere 2006 eine neue Webseite zum Thema eMail Migration launchen.

Es ist offensichtlich das IBM neue Innovative Funktionen wie z.B. den Aktivity Explorer nur auf Ihrer moderneren Java Architektur zur Verfügung stellt und diese nicht in Ihrer C/C++ basierenden Lotus Notes/Domino Architektur implementiert.

Wollen Kunden an diesen Innovationen teilhaben werden Sie Ihrgendwann von Lotus Notes/Domino zu Workplace wechseln müssen. Und lassen sie sich nicht vom Marketing blenden „Lotus Notes/Domino ist Teil unserer IBM Workplace Produktfamilie“. Tatsache ist das Lotus Notes/Domino auf C/C++ Code basiert und Workplace auf J2EE bzw. einer deutlich erweiterten Eclipse Rich Client Platform. Tatsache ist das IBM Funktionen welche Sie in Ihren C/C++ basierenden Produkten schon im Angebot hat (Messaging, Instant Messaging, Workflow) erneut (mit mehr offenen Standards) in Java implementiert.

Wer glaubt das ein kommerzielles Unternehmen gerne die selben Funktionen zweimal implementiert und dies auch auf Dauer tun will, sollte zumindest nicht in Aktien dieser Unternehmen investieren. Es liegt aus der Hand das Unternehmen welche ein und die selbe Funktion nur einmal implementieren deutlich wirtschaftlicher arbeiten ;-)

Wenn also Lotus Notes/Domino Kunden sich irgendwann fragen ob Sie von Ihrer C/C++ basierenden Platform einmal wechseln wollen, warum dann nicht gleich zu einer Platform wechseln welche zumindest in der Microsoft Welt (Betriebssystem, Office) besser integriert ist.

IBM unterstützt offene Standards … angeblich

irgendwie passt dieser heise Artikel so garnicht in das Bild welches mir die IBM Vertriebler immer wieder zeichnen. Ich meine so von wegen offene Standards zum Wohle der Kunden. Okay, okay … es macht einen Unterschied ob nur ein spezifisches Format offen gelegt wird oder ob der gesamte Prozess wie es zu einem Standard kommt und wie sich dieser weiterentwickelt offen erfolgt. Trotzdem, aus Sicht der Kunden wäre es hilfreich wenn offen gelegte Formate eine möglichst breite Unterstützung erfahren würden. Dies gilt natürlich auch in Richtung Microsoft ;-)

Gartner sagt …

„Open Document Format: abwarten“ … wenn alle machen was diese Berater sagen … gibt es keinen Druck auf Microsoft … und wenn es diesen nicht gibt … warum soll dann Microsoft ein offenes Format bringen … und den Rest denkt sich bitte Jeder selbst oder beauftragt einen Berater ;-)

Kill Bill’s Browser

13 Gründe warum Sie es tun sollten

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