Web 2.0 Project Management

Planzone.com ist ein neues Angebot für Online Projekt Management und für maximal 2 Projekte und 5 Teilnehmer sogar kostenlos nutzbar. Die Oberfläche ist sehr ansprechend gestaltet. Sicherlich ist die Komplexität der Anwendung nicht zu vergleichen mit großen Systemen, aber oft ist weniger mehr. Was nützen unzählige Einstellmöglichkeiten wenn Sie am Ende nur den Nutzer verwirren oder abschrecken.

Besonders erwähnenswert sind auch die zahlreichen verfügbaren Projekt Templates.

kostenlose (Werbefinanziert) Web-Conferencing Lösung

wenn mal wieder auf die Schnelle ein Dokument mit Anderen durchgesprochen oder ein Produktpräsentiert werden soll, Chat, Voice und Webcam Unterstützung benötigt wird, Freihandzeichnungen im Dashboard … und alles andere was schick ist … dann hilft vielleicht Vyew.

Wenn Ihnen bis zu 20 Teilnehmer genügen und Sie mit etwas Werbung leben können, sogar kostenlos!

Social Networking for the Enterprise

… der nächste Trend?

Zumindest für Großkunden kann dies Social Networking sein.

Xing, Facebook, StudiVZ, und wie Sie alle heissen … alle öffentlichen Social Networks erfreuen sich regen Zulaufs. Die Motivation zur Teilnahme ist unterschiedlich. Die Einen wollen nur immer aktuelle Kontaktdaten Ihrer Bekannten und Freunde im Zugriff haben … die Anderen versuchen neue Kontakte zu knüpfen … wieder andere nutzen die Platformen zur manchmal schon penetranten Akquise von Neukunden .. einige leben Ihre exhibitionistischen Selbstdarstellung aus und bestimmt werden wir in Zukunft auch noch mehr Missbrauchfälle mit kriminellen Hintergrund sehen.

Doch die schiere Größe der Zuwachsraten zeigt, es ist für Jeden etwas dabei. Warum also sollte Social Networking nicht auch im Enterprise Umfeld von Nutzen sein. Sicherlich wird nicht jeder Mitarbeiter im produzierenden Gewerbe seine “Bandpause” nutzen um sein Blog zu aktualisieren … doch welche Möglichkeiten ergeben sich wenn Mitarbeiter Ihre MySite frei gestalten können ohne den Zwängen von Starten “Gelben Seiten” zu unterliegen. Ihre Meinung zu Einträgen Anderer, optional auch anonym, kundtun können. Bookmarks im Team verwalten, Mitarbeiter mit ähnlichen Interessen finden können …

Das Potential ist auf jeden Fall da. Damit dieses auch umgesetzt werden kann wird es einiger kritischer Erfolgsfaktoren bedürfen. Diese hängen nicht nur von der Branche und der Kultur des Unternehmens ab, sondern auch von der Größe des Unternehmen. Mittelstand und Großkunden mit mehreren verteilten Standorten werden sicherlich mehr profitieren können als die Anwaltskanzlei um die Ecke mit Ihren 4 Angestellten.

Die öffentlichen Netzwerke haben die Enterprise Kunden “noch nicht” erkannt und Ihre Services entsprechend positioniert. Software Anbieter hingegen platzieren Ihre Produkte. Allen voran die IBM mit Lotus Connections. Eine J2EE basierende Lösung welche gut in das Portfolio der IBM und in die Portal Technologie vieler Großkunden passt. Microsoft ist mit Ihrem Produkt MOSS 2007 sicherlich in den Funktionen noch etwas schwächer aufgestellt, dafür hat Microsoft jedoch in kürzester Zeit eine bedeutende Marktdurchdringung erreicht und das Produkt innerhalb von nur drei Release-Zyklen funktional erheblich ausgebaut.

weiterführende Links:
Will Microsoft become Facebook for the Enterprise
SAP internalizes social networking for business
Latest-IBM and Microsoft social networking moves
The Enterprise Social Network, Auto-Generated And Visually Mapped
SONAR Dashboard
Visible Path
Community Equity - a way to measure Social Capital for an enterprise
Enterprise 2.0 How-to-Guide:Strategy
Will Email Really Be the Next Social Network?
Social Networks at Work Promise Bottom-Line Results
ning.com

Online Mind Mapping leicht gemacht …

MindMeister 2.0 bietet mind mapping im Web Browser. Der Funktionsumfang und das Look & Feel sind beeindruckend.

Screensho mindmeister

Es können bestehende Mindmaps der Formate FreeMind und MindManager (Version 6) importiert werden:

mindmeister import Formate

Erfreulicherweise werden aber auch viele Formate für den Export der Daten unterstützt:

mindmeister export Formate

darüber hinaus ist auch das Offline Bearbeiten mit Hilfe von Google Gears möglich.

Open Source Online Meeting Alternative

Mit WebHuddle ist eine Open Source Lösung für Online Meetings verfügbar. Die wichtigsten Feature sind:

  • Cross-Platform (Windows, Linux, Mac)
  • Browser basierend mittels JavaApplet
  • mittels HTTPS verschlüsselte Kommunikation
  • session recording mit der Möglichkeit anschliessend die Session herunterzuladen oder mit Audio Daten zu ergänzen
  • Screenshot WebHuddle

    Webauftritt mit eingeschränkten Zugriffsrechten

    Nexo bietet Ihnen die Möglichkeit einfach und schnell Webseiten zu erstellen. Hierbei können Sie nicht nur flexibel das Layout auswählen sondern auch bestimmen welcher Inhalt auf den einzelnen Seiten erscheinen soll. Zur Verfügung stehen aktuell: Nexo Sections  Diese Inhalte können anderen Nexo Gruppen oder persönlich eingeladenen Freunden zur Verfügung estellt werden. Ein Vorteil des Angebotes ist die gezielte Einschränkung von Zugriffsrechten. Es wird unterschieden in:

    • No Access
    • Reader
    • Commenter
    • Author
    • Editor
    • Owner

    Diese Zugriffrechte können für Anonyme Benutzer (also alle Besucher von Nexo, Nexo Gruppen oder Friends) vergeben werden. 

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    Der lange Weg von Workplace …

    Angefangen hat alles mit einer heise Newsticker Meldung im Januar 2002 “Lotusphere: Lotus entscheidet sich für J2EE“. Verbunden mit der Beschneidung von Domino 6 um die JSP Engine (siehe heise Newsticker Meldung) war klar zu erkennen welchem Application Server die IBM zukünftig den Vorzug geben würde. Sicherlich, für den ein oder anderen eingefleischten Lotus Fan, eine wenig willkommene Entwicklung. Das die IBM eine Java Strategy verfolgt war doch schon vorher klar, oder? Warum sollte da die Devision Lotus eine Ausnahme bilden/bleiben?

    Zur Lotusphere 2003 berichtet der heise Newsticker dann über die IBM Produkt Roadmap für 2003. Während IBM die “Now Generation” Lotus Notes/Domino weiterpflegen wird, entwickelt Sie gleichzeitig eine “Next Generation” welche stärker auf offenen Standards basiert. Zusätzlich hagelt es förmlich Codenamen wie der heise Newsticker in der Meldung Lotusphere: Montreal, Seoul, Nagano, Moscow, Barcelona, Atlanta berichtet. Da bleibt kein Stein auf dem Anderen und die Verwirrung bei den Kunden steigt? Wohin will die IBM langfristig? Was wird aus den bestehenden Produkten Lotus Notes/Domino?

    Zum Software Symposium in München Mitte 2003 ist IBM Lotus Workplace Messaging verfügbar und bieter eine rein Web basierende Collaboration Lösung. Ernüchterung, Verwirrung?!?

    Das damit nicht alle Anwender zufrieden zu stellen sind ist auch IBM klar und heise Newsticker meldet Januar 2004 Lotusphere: IBM zeigt Smart Client aus Eclipse-Basis. Die Investitionen von IBM in Java und die Eclipse Platform zeigen Ihre Früchte. Eclipse als Container für Anwendungen, ganz so wie Lotus Notes nie eine reine eMail Platform sondern lange Zeit DIE Platform zur Entwicklung von Collaborativen Anwendungen darstellt(e) ist soll Eclipse keine reine IDE bleiben.

    2005 ist es dann wieder einmal soweit IBM erläutert Pläne für Lotus Notes und Domino. Bestehende Lotus Notes/Domino Infrastrukturen werden auch in der Workplace Welt integriert werden können. Somit können also LotusScript und Formular Language basierende Applikationen auch in Zukunft genutzt werden. Damit zeigt IBM zwar bestehenden Lotus Notes/Domino Kunden einen Weg in eine Workplace Welt auf, doch die Funktionalität von Workplace ist noch zu gering um eine wirkliche Alternative zu Lotus Notes/Domino zu bieten.

    Januar 2006 ist es dann soweit IBM liefert den Eclipse-Client für Workplace an Ihre Kunden aus. Workplace schreibt in der Wwischenzeit Version 2.6 und bietet sowohl Web- als auch Rich Client basierende Collaboration Komponenten. Ebenfalls wurden Möglichkeiten des Rapid Application Development Konzeptes von Lotus Notes/Domino in die Java Welt transportiert. Leider ist sowas wie Formular Language in der Java Welt kein Standard und ob IBM diesen offen legt … wer weiß?
    In jedem Fall sollte es erlaubt sein nach 4 Jahren ein Fazit zu ziehen:

    1. Die IBM hat eine klare Java Strategie und setzt diese konsequent um. Davon provitieren nicht nur der Gesamtkonzern (über alle Brands hinweg) sondern auch die Kunden bekommen homogenere Produkte und reduzierte Integrationskosten.
    2. Eclipse hat im Markt breite Akzeptanz als IDE aber auch als Anwendungsplatform gefunden.
    3. Die Workplace Rich Client Platform basiert auf Eclipse und stellt zusätzlich Mechanismen zur Datenhaltung (SQL Datebase), Synchronisation (SyncML) und Verschlüsselung zur Verfügung. Sie ist damit eine idealer Container für Anwendungen deren Geschäftslogic und Daten sowohl Server-Seitig als auch Lokal verfügbar bzw. ausgeführt werden sollen.
    4. Der durchschlagende Markterfolg der Java basierenden Workplace Produkte ist noch nicht gegeben.
    5. Bestehende Lotus Notes/Domino Kunden eröffnet sich immer mehr ein Weg in die Java basierende Collaboration Welt der IBM. Die Produkte, deren Integration und auch das einhetliche Management Dieser schreitet immer weiter vorran.

    Ausgehend von diesem Fazit empfehlen wir Lotus Notes/Domino Kunden:

    In Bezug auf die Entwicklung von Collaboration Anwendungen:

    Auch wenn Lotus Notes/Domino Applikationen noch lange Zeit entwickelt, betrieben und supportet werden können (denken Sie nur an OS/2 welches heute noch im Einsatz ist), raten wir von größeren und vor allem langfristig angelegten Investitionen in LotusScript bzw. Formular Language basierenden Entwicklungen ab. Prüfen Sie alternativ die Mainstream-Platformen Java und Microsoft .NET.

    In Bezug auf eMail/Collaboration Funktionen:

    Betrachten Sie Workplace nicht als eMail/Collaboration Produkt. Ganz ähnlich wie Lotus Notes/Domino lange Zeit als “mehr als nur eMail” positioniert wurde, sollten Sie Workplace betrachten als Platform betrachten.

    Fragen Sie sich:

    • Welche Anwendungs Entwicklungs Strategie verfolgen Sie?
    • Können Sie sich vorstellen Applikationen auf dieser Platform zu entwickeln?
    • Können Sie durch den Einsatz einer “Middleware”, welche Sie unabhängig von der darunterliegenden Infrastruktur (Betriebssystem) macht, Vorteile erzielen?

    Sehen Sie das ganze Thema Strategisch und in einem größeren Zusammenhang.

    Wenn Sie Wahlmöglichkeiten suchen und Abhängigkeiten reduzieren möchten. Prüfen Sie Workplace intensiv, legen Sie Eckpfeiler Ihrer IT Strategie fest, wirken Sie auf die Entwicklung bei der Community bzw. den Hersteller ein.

    Wenn Sie langfristig an einem Microsoft Desktop und/oder Microsoft Office Formaten festhalten wollen. Warum wollen Sie dann auf einem fetten Betriebssystem eine weitere fette Middleware installieren?

    Schaffen Sie Planungssicherheit, entwickeln Sie rechtzeitig eine Strategie zum Umgang mit Workplace und nutzen Sie Potenziale die sich Ihnen bieten im kaufmännischen Sinne!